| Vorwort | ||
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
es ist uns eine große Freude, Sie zu
diesem 5. Forum und damit zu einem kleinen Jubiläum unserer
Veranstaltungsreihe einzuladen. Aufgrund der guten Evaluationsergebnisse
halten wir weiterhin an der Struktur fest, am Freitagvormittag fünf
Workshops anzubieten. Unter dem Obertitel „Palliativmedizin gestalten mit
und ohne Evidenz“ werden die Themen Haltung, Scham und Schuld, Forschung,
neurologische Krankheitsbilder sowie Pflegeberatung behandelt. Im Anschluss
daran beginnt das Hauptprogramm mit spannenden Vortragsthemen.
Erstmals werden vor einem großen
Fachpublikum zu unterschiedlichen Symptombereichen Therapieempfehlungen
vorgestellt, die für die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft
erstellt werden. Die weitere Entwicklung der hospizlichen und palliativen
Arbeit ist dringend auf verlässliche, evidenzbasierte Therapieempfehlungen
und Leitlinien angewiesen. Dennoch lässt sich der multidisziplinäre Ansatz
der Palliativversorgung nicht ohne Erfahrung und Intuition umsetzen. Deshalb
werden wir neben den Empfehlungen zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen,
Obstipation, gastrointestinaler Obstruktion, Dyspnoe, Atemwegssekretion,
Schwäche und Müdigkeit sowie Depression, Verwirrtheit, Unruhe und Angst, zu
denen derzeit Therapieempfehlungen erarbeitet werden, auch auf unsere
Erfahrungswerte, den Bereich Selfcare und die Begleitung zwischen Evidenz
und Intuition eingehen.
Das Forum Palliativmedizin lädt zur
Auseinandersetzung mit einem breiten Spektrum an Themen ein. Dabei soll auch
deutlich werden, wie wichtig neben der multidisziplinären Teamarbeit die
Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt ist. Gute Palliativmedizin geht
nicht ohne gute Hospizarbeit und umgekehrt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre
Diskussionsbeiträge und wünschen Ihnen einen fruchtbaren kollegialen
Austausch, auch in den Kaffeepausen und bei der gemeinsamen
Abendveranstaltung.
Mit herzlichen Grüßen |